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<pre>Diese Vermutung muss sich zumindest aus dem Supercup ergeben, in der der BVB über weite Strecken den deutlich lebendigeren Eindruck hinterließ; vor allem in der ersten Halbzeit hatten die Münchner dem Sturm und Drang der Gastgeber nur ziemlich wenig entgegenzusetzen.  <p> Foto: Dortmunds neuer Flügelflitzer Ousmane Dembele deutete bereits in den Testspielen, unter anderem gegen Manchester City, sein großes Potenzial an. (Credit: WANG ZHAO / AFP / picturedesk.com)  <p>  Natürlich spricht alles dafür, dass es nun auch zum Auftakt des 5. Spieltages wieder ähnlich dicke für die Gäste kommt — zumal sich SC-Coach Christian Streich vor dem Anpfiff noch nicht einmal vordergründig um die enorme Stärke des Gegners Sorgen machen muss. <p> „Die Mannschaft hat ein Erfolgserlebnis dringend gebraucht“, erklärte Neutrainer Torsten Frings, dessen Mannschaft im Vorfeld sage und schreibe acht Spiele in Folge punktlos geblieben war. <p>  Hannover 96 kassierte 9 Niederlagen in den saisonübergreifend letzten 15 Liga-Spielen  </pre>


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<pre>Vieles spricht dafür, dass sich diese Serie fortsetzt. Denn der FCH ist seit sechs BL-Partien sieglos und hat die letzten fünf allesamt verloren. Auswärts haben die Ostälbler keines der letzten acht Matches im Ligabetrieb gewonnen und sieben von ihnen verloren. Aktuell stehen sie bei 14 Punkten nach 22 Spieltagen. In seiner Vorsaison kam der FCH zum gleichen Zeitpunkt auf 27 und damit fast doppelt so viele Zähler.  <p> Insbesondere die mangelnde Chancenauswertung erweist sich für die Werkself zusehends als Problem. So auch am Wochenende gegen die Hamburger: trotz spielerischer Überlegenheit scheiterte Bayer immer wieder am eigenen Unvermögen, einen Angriff gefährlich zu Ende zu spielen. Wenn doch, sprang der wieder genesene HSV-Goalie Rene Adler in die Bresche, der mit teils überragenden Paraden die Leverkusener Angreifer zum Verzweifeln brachte.  <p>  Denn der letzte Spieltag in der Bundesliga hat bei den beiden Kontrahenten mit absolut gegensätzlichen Stimmungslagen geendet: Die Jubelstimmung, die derzeit in München vorherrscht, kann in der Karnevalstadt, spätestens seit dem Spiel am vergangenen Samstag gegen Hannover 96, nicht geteilt werden. <p> Doch auch bei den Dortmundern läuft zu Saisonbeginn längst noch nicht alles rund. So hat das Team von Marco Rose nach sechs absolvierten Spieltagen bereits zwei Niederlagen auf dem Konto und hinkt den Bayern schon wieder vier Zähler hinterher. <p>  Obwohl die Fuggerstädter in den 90 Minuten 69% Ballbesitz und 13:4-Toschüsse verbuchten, war die sechste Niederlage der laufenden Saison keineswegs unverdient: Selbst in Rückstand liegend wurde der Kasten des Aufsteigers so gut wie nie mit zwingenden Aktionen in Gefahr gebracht.  </pre> 


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<pre> Zwar war die Performance in Leipzig keine berauschende, doch es ist eine besondere Qualität, Spiele zu gewinnen, auch wenn die Leistung nicht besonders gut war.  <p> Die Ergebnisse sind ernüchternd: 0:4 gegen Dortmund, 0:4 in Hoffenheim und am Wochenende eine 0:3-Klatsche vor eigenem Publikum gegen Eintracht Frankfurt. Ein Desaster, das den Abstand zum rettenden Ufer weiter vergrößert hat.  <p>  Der FC Bayern hat die letzten fünf Bundesliga-Heimspiele gegen Bayer Leverkusen allesamt gewonnen. Das letzte in der Vorsaison mit 3:1. <p>  Dies ist allerdings auch schon allein deshalb vonnöten, weil aktuell eine gewisse Abstiegsgefahr nicht von der Hand zu weisen ist: Angesichts der lediglich zu Buche schlagenden 16 Zähler ist der Vorsprung auf den Relegationsplatz auf besorgniserregende drei Punkte zusammengeschrumpft. <p>  Roman Bürki blieb aufgrund einer starken Leistung zum sechsten Mal in dieser Spielzeit ohne Gegentreffer.  </pre>


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<pre> Auch am letzten Spieltag waren die „Schwarzgelben“ erfolgreich. Im Revierderby gegen Erzrivalen Schalke gewann Dortmund mit 2:1 — es war der erste Derbysieg des BVB seit fünf Spielen, zudem der erste auf Schalke seit fünf Jahren.  <p> Davon ist auch Joshua Kimmich überzeugt: „Sollte der Rückstand mehr als neun Punkten betragen, wäre es unrealistisch.“   <p> Wie diese Gegenwehr allerdings aussehen soll, ist anhand von Zahlen wenig überzeugend darzustellen: in zwei Spielen gegen Bayern München (1x Bundesliga, 1x Pokal) musste die Schuster-Elf gegen Bayern München als Verlierer vom Platz gehen. <p>  Davon zeugt unter anderem jene Tatsache, dass die vier bis dato kassierten Saisonniederlagen allesamt von Duellen mit der vermeintlichen Konkurrenz aus Dortmund (1:3), Wolfsburg (0:2), Mönchengladbach (1:4) und Schalke (1:2) herrühren.  <p> Gegen Leverkusen konnte der Rekordmeister keines der letzten drei Aufeinandertreffen für sich entscheiden (1U, 2N). In jedem dieser letzten drei direkten Begegnungen traf die Werkself mindestens doppelt. Am vergangenen Wochenende holte sie mal wieder durch einen Treffer in der Nachspielzeit einen Sieg gegen Wolfsburg. Mit schon neun Gegentoren stellt der Meister die aktuell viertschwächste Abwehr der Bundesliga.  </pre>


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<pre> Auch Sportdirekter Michael Zorc war aufgrund der Darmstadt-Blamage wütend: „Wir müssen feststellen, dass wir von rechts hinten bis links vorne komplett nicht bereit waren für dieses Spiel. Wir sind teilweise nur über den Platz gejoggt. Das hat mit mangelnder Einstellung zu tun.“  <p> Es war weder ein Befreiungsschlag noch ein klares Votum für den wackelnden Trainer Peter Bosz. Allenfalls diente Borussia Dortmunds 1:1 bei Bayer Leverkusen als kleine Erleichterung.  <p>  Video: Laut Roger Schmitt hätte das jüngste Duell mit dem VfL Wolfsburg gut und gerne auch zu Gunsten seiner Mannschaft enden können. (Quelle: YouTube/SPOX) <p>  In den letzten 25 Jahren kassierten die Leverkusener erst ein einziges Mal zwei Pleiten zum Auftakt — so zuletzt in der Saison 1994/95 als Bayer 04 sowohl gegen Kaiserslautern (0:1) als auch gegen Werder Bremen (2:3) verlor.  <p> Acht Bundesliga-Spiele ohne Sieg und als i-Tüpfelchen eine 1:2-Heimpleite gegen Abstiegskandidat Bremen: das war den Verantwortlichen bei Borussia Dortmund zu viel. Peter Bosz wurde am Samstag entlassen und wenige Stunden später wurde Stöger, der vom FC Köln gefeuert wurde, als Nachfolger präsentiert.  </pre>


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